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Die ökologischen Auswirkungen des Tourismus

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Es ist Sommer und Urlaubszeit. Für viele heißt das raus aus dem Wohnort und rein in die weite Welt. Für manch andere gibt es aber eher den Urlaub auf Balkonien. Da wird gelesen, im Garten geschlafen, mit dem DrückGlück Bonus sein Glück versucht und mit Freunden gegrillt. Auch so kann man sich gut erholen. Aber wer hätte gedacht, dass man auf diese Weise noch die Umwelt schonen kann? Ja richtig gehört, denn Tourismus hat ökologische Auswirkungen auf die Umwelt, egal ob man nur in Deutschland Urlaub macht oder mit dem Flugzeug ans andere Ende der Welt fliegt. Was genau diese ökologischen Auswirkungen sind, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Anpassung der Natur

Obwohl der Tourismus eine Vielzahl von positiven Auswirkungen vor allen Dingen auf die Wirtschaft in dem jeweiligen Land hat, gehören doch auch eine Vielzahl an negativen ökologischen Auswirkungen dazu. Größter Faktor dabei ist, dass die Natur den Wünschen der Touristen angepasst wird. Es werden zum Beispiel die Hänge für das Skifahren plattplaniert, große Betongebäude direkt an den Strand gebaut oder auch Straßen in abgelegene Gebiete gebaut, um die Anreise für Touristen einfacher zu machen. Das alles sind Eingriffe in die Natur, die das Gleichgewicht der Umwelt stören und längerfristig große negative Auswirkungen haben kann.

Transport und Abgase

Wer ein weit entferntes Land besuchen möchte, der kauft sich einfach ein Flugticket oder fährt mit dem Auto dorthin. Egal auf welche Weise man hinkommt, jedes Transportmittel stößt erhebliche Mengen an CO2 aus und schadet so der Umwelt.

Müll, Müll, Müll

Dort wo Menschen sind wird auch Müll produziert. Wird ein Ort zu einem beliebten Reiseziel, kann die Produktion von Müll enorm schnell zu nehmen. Meist sind diese Orte eher klein und können den entstandenen Müll nicht richtig entsorgen. Und so landet er leider viel zu oft im Meer. Dies wird insbesondere ein großes Problem, wenn in der jeweiligen Region Massentourismus vorhanden ist. Je mehr Touristen es gibt, desto mehr Müll wird produziert.

Eine Muschel als Souvenir

Wer war schon einmal an einem Strand und hat eine Muschel mit nachhause genommen oder etwas Sand abgefüllt. Bestimmt schon die meisten von uns. Bei einem Einzelnen ist das in Ordnung, aber beim Massentourismus wird daraus ein immer kleiner werdender Strand.

Umweltbewusste Möglichkeiten

Man könnte jetzt schlussfolgern, dass es besser wäre einfach ganz zuhause zu bleiben und nicht mehr auf Reisen zu gehen, aber das kann ja auch nicht die Lösung sein. Deshalb sollte man eher eine andere Herangehensweise benutzen. Der sogenannte sanfte Tourismus oder auch nachhaltiger Tourismus genannt beschäftigt sich mit diesen umweltbewussten Möglichkeiten. Dieser Tourismus steht im Gegensatz zum Massentourismus. Das heißt also, dass man eher weg von den All-Inclusive Hotels und rein in das bewusste individuelle Reisen gehen sollte. Schlüssel zum nachhaltigen Reisen ist auch die Recherche und Informationssuche. Bevor man zum Beispiel eine Tour mit Tieren bucht, sollte man sich ausführlich über die Tierhaltung und den Eingriff in die Natur vor Ort informieren, um so sicherzustellen, dass es den Tieren gut geht. Mit eine paar kleinen, aber bewussten Schritten, kann man das Reisen und den Tourismus umweltbewusster gestalten.

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