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Nevadas großes Müllproblem

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Menschen lesen Zeitung. Menschen spielen online mit der Royal Panda App. Menschen treiben Sport. Menschen essen und trinken. Und Menschen machen Müll. Großen Müll. Je mehr Menschen es also gibt desto mehr Müll gibt es auch. Und genau das ist ein Problem was für Nevada mit seiner Hauptstadt Las Vegas zu einer noch größeren Schwierigkeit und Problematik geworden ist. Was genau hinter dem großen Müllproblem von Nevada streckt und was der Bundesstaat dagegen tut, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die derzeitige Lage

Der Bundesstaat Nevada liegt im Vergleich zu den anderen Bundesstaaten in den USA hinter dem nationalen Stand in Bezug auf die ökonomische Müllentsorgung. Viele andere Bundesstaaten haben bereits verschiedene Problemlösungen für ihre Müllentsorgung entwickelt und nutzen Verwertung und Kompostierung. Nevada nutzt bisher weitestgehend Deponien, um den Müll der Einwohner und Touristen zu entsorgen. Doch die Regierung und die Einwohner möchten dies ändern. Der ökonomische Gedanke und der Wunsch nach einer besseren Müllentsorgung wächst. Es wurde Zeit für neue Ideen und grundlegende Änderungen. Die Recyclingquote für Nevada lag im Jahr 2014 bei 23,4 Prozent. Der nationale Durchschnitt lag bei 34 Prozent, was einen großen Unterschied von 10,6 Prozent ausmacht. Und auch die Touristen bemerken das mangelnde Müllbewusstsein in Nevada und beschweren sich über die fehlenden Mülleimer und Recyclingmöglichkeiten entlang des bekannten Las Vegas Strip.

Billige Deponien

Größer Faktor für die Nutzung von Mülldeponien sind die geringen Kosten. Im Vergleich zu anderen Bundesstaaten sind die Kosten für Deponien in Nevada viel günstiger und deshalb ist dies auch die bevorzugte Variante der Müllentsorgung. Es besteht also kein wirtschaftlicher Anreiz den Müll auf eine andere Weise zu entsorgen. Ausschließlich der Gedanke für die Umwelt lässt eine Änderung zu, denn man möchte nicht mehr alles nur in ein Loch in der Wüste werfen. Die regionale Apex Deponie in der Nähe von Las Vegas hat trotzdem immer noch ausreichend Platz bis zum Jahr 2482. Die kostengünstige Deponierung, die von der Regierung geleitet wird, wird also neben den neuen umweltfreundlichen Müllentsorgungen, weiterhin bestehen bleiben.

Umweltfreundliche Möglichkeiten

Der Regierung von Nevada ist bewusst, dass etwas geändert werden muss, und bestimmte Projekte sind schon seit einiger Zeit im Gange. Es wird nach umweltfreundlicher Abfallbewirtschaftung gesucht und Möglichkeiten wie Kompostierung, Wiederverwendung und Recycling in Betracht gezogen. Ein Teil der Einwohner Nevadas fürchten die Erhöhung der Müllpreise, denn umweltfreundliche Müllentsorgung wird teurer sein wie die einfache und billige Entsorgung des Mülls in die Deponie. Ein großer Faktor des Müllprojekts ist die Aufklärung für die Müllreduzierung. So wird in Betracht gezogen die Einweg Plastikartikel zu verbieten.  

Mehr Kompostierung

Die Regierung macht sich stark für mehr Kompostierungsanlagen. Die Firma Terra Organics, die 2015 in Las Vegas eröffnet worden ist, geht als gutes Beispiel voraus. Weitere Kompostierungsanlagen sind geplant und werden in den nächsten Jahren genehmigt und gegründet. Eine dieser Anlagen wird Western Elite sein im Lincoln County Bezirk. Auch das Problem der Schweinefütterung und Abfallbewirtschaftung wird behandelt. Grüne Events und Kongresse werden abgehalten, um im ganzen Bundesstaat nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.

Bessere Aufklärung und mehr Informationen

Um auf längere Sicht das Problem mit dem Müll zu reduzieren, ist ein Aufklärungsprojekt im Gange. Bildungskonferenzen, Vorträge in Schulen, Grüne Events und Kongresse und Informationsabende in den Gemeinden, sollen zu einer erhöhten Bewusstheit gegenüber dem Müll führen. Die Aufklärung besteht aus zwei Seiten. Auf der einen Seiten steht die Steigerung des Recycling. Jedes Kind und jeder Mensch soll zum Recycling bewegt werden und auch aufgeklärt werden wie genau man recyceln kann. Auf der zweiten Seite steht die Müllvermeidung. Hier werden die Zuhörer sensibilisiert und aufgeklärt wie genau man Müll vermeiden kann und was man im täglichen Leben verbessern kann. Diese Herangehensweise soll längerfristig zu weniger Müll auf den Deponien führen. 

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